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Innovative Start-ups für Mensch-Technik-Interaktion

Art der Ausschreibung    
Zweistufiges Antragsverfahren

Fördergebiet   
National

Thematische Kategorie   
Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben aus einem breiten Themenspektrum, die ihren Schwerpunkt an den drei Themenfeldern im MTI-Forschungsprogramm orientieren:
•    Zu diesem Spektrum zählen beispielhaft im Themenfeld "Intelligente Mobilität"
o    Fahrerassistenzsysteme
o     Intentionserkennung und Nutzererleben,
•    im Themenfeld "Digitale Gesellschaft"
o    Robotik,
o    Wohnen/Wohnumfeld, vernetzte Gegenstände (im Kontext von Robotik, Wohnen/Wohnumfeld),
o    Interaktionskonzepte
•    sowie im Themenfeld "Gesundes Leben"
o    körpernahe Medizintechnik,
o     Implantate,
o    Prothesen/Orthesen und
o    Pflegetechnologien.

Antragsberechtigte Einrichtungen   
Modul 1:
Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen in Deutschland, an denen die Forschungsarbeitsgruppen angesiedelt sind

Modul 2:
Start-ups, KMU, mittelständische Unternehmen, in Deutschland ansässige Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen

Modulübergreifend:
 Außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, die vom Bund und/oder Ländern grundfinanziert werden (unter bestimmten Voraussetzungen)

Zuwendungsvoraussetzungen   
Modul 1:
•    Forschungsgruppen mit Aussicht auf Potenzial für Ausgründung
•    Formlose Absichtserklärung der Hochschule oder Forschungseinrichtung aus der hervorgeht, dass:
o    Der Arbeitsgruppe die zur Durchführung des Projekts erforderlichen Arbeitsmöglichkeiten zur Verfügung gestellt werden,
o    Das Gründungsteam bis zum Einreichen der mit der Förderung beabsichtigten Kommerzialisierung der Projektergebnisse in allen Belangen unterstützt wird,
o    Die Know-how-Träger und Ergebnisse der Förderung bei der Ausgründung in das Start-up überführt werden.
•    Jüngere, in der Forschung bereits erfahrene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden als Forschungsgruppenleiter eingesetzt,

Modul 2:
•    Das Vorhaben sollte durch ein Start-up initiiert werden,
•    Industrielle Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die durch hohes wissenschaftlich - technisches Risiko gekennzeichnet sind und über den aktuellen Stand der Technik hinausgehen
•    Ein signifikanter Anteil der Forschungsleitung muss durch die beteiligten Unternehmen erbracht und der Nutzen des Vorhabens in erster Linie diesen zugutekommen.

Modulübergreifend:
•    In dem Vorhaben muss mindestens eines der genannten Themenfelder der MIT als Schwerpunkt erkennbar sein,
•    Bereitschaft zur projektübergreifenden Zusammenarbeit mit anderen Verbünden

Förderquoten   
Bemessungsgrundlage für Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen und vergleichbare Institutionen sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben, die individuell bis zu 100% gefördert werden können.
Bei nicht wirtschaftlichen Forschungsvorhaben an Hochschulen und Universitätskliniken wird zusätzlich zu den zuwendungsfähigen Ausgaben eine Projektpauschale in Höhe von 20% gewährt.

Bemessungsgrundlage für Zuwendungen an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten, die in der Regel –je nach Anwendungsnähe des Vorhabens- bis zu 50% anteilsfinanziert werden. Nach BMBF-Grundsätzen wird eine angemessene Eigenbeteiligung – grundsätzlich mindestens 50 % der entstehenden zuwendungsfähigen Kosten – vorausgesetzt.
Art der Zuwendung    Die Zuwendungen können im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt werden.
Frist zur Einreichung von Skizzen    In der ersten Verfahrensstufe können beim beauftragten Projektträger VDI/VDE Innovation + Technik GmbH des BMBF jederzeit Projektskizzen in deutscher Sprache eingereicht werden. Die Skizzen sind in digitaler Form über das Online-Skizzentool für die Fördermaßnahme "Gründungen: Innovative Start-ups für Mensch-Technik-Interaktion" auf dem Internetportal www.vdivde-it.de/submission/bekanntmachungen/startmti hochzuladen, das die für eine Beteiligung an der Bekanntmachung nötigen Informationen enthält.

Einreichungs-/Vorlagefrist für Projektskizzen sind jeweils der 15. April und der 15. Oktober.

Die Förderrichtlinie ist gültig bis zum 30. September 2025