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Hamburger Lastenrad - Förderung zur Anschaffung von Lastenfahrrädern und Fahrradanhängern für E-Bikes

Hamburger Lastenrad - Förderung zur Anschaffung von Lastenfahrrädern und Fahrradanhängern für E-Bikes

Wer darf Anträge stellen? 

Antragsberechtigt sind juristische und natürliche Personen, also Unternehmen, Selbstständige oder sonstige gewerblich handelnde Personen, Vereine, und Wohnungseigentümergemeinschaften mit Hauptsitz oder mindestens einer Betriebsstätte in Hamburg sowie Privatpersonen mit erstem Wohnsitz in Hamburg, die die Lastenräder überwiegend in Hamburg nutzen werden / wollen. Unternehmen, Selbstständige oder sonstige gewerblich handelnde Personen in verbundener Form sind als ein Antragsteller zu führen. Dies gilt auch für Vereine, Wohnungseigentümergemeinschaften oder sonstige Zusammenschlüsse von Privatpersonen. 

Welche Maßnahmen werden gefördert?

Im Rahmen dieses Förderprogramms werden nicht rückzahlbare Zuschüsse für die Anschaffung von Lastenrädern gewährt, soweit deren Beschaffung nicht nach den Förderrichtlinien des Bundes förderfähig ist.
 
Gefördert wird die Anschaffung von:

a) Lastenrädern, die nicht elektrisch unterstützt werden. (Mindestzuladung 40 kg, Radstand größer als 1,30 m)

b) Lastenrädern, die mit einem unterstützenden Elektromotor ausgestattet sind (eLastenräder), der nur hinzugeschaltet wird, wenn in die Pedale getreten wird (Höchstgeschwindigkeit 25 km/h), sowie einer Zuladung bis max. 149 kg (exkl. Fahrer/in). (Mindestzuladung 40 kg, Radstand größer als 1,30 m)

c) Fahrradanhängern, die für den Lastentransport vorgesehen sind, sofern nachgewiesen wird, dass bereits ein Fahrrad genutzt wird und dauerhaft zur Verfügung steht.

Die Antragsteller verpflichten sich, die Lastenräder bzw. die Gespanne oder die Fahrradanhänger, für die sie einen Zuschuss beantragen, für drei Jahre selbst bzw. für den beantragten Zweck zu nutzen und sie nicht vor Ablauf dieser Frist zu veräußern. Es ist innerhalb der geforderten dreijährigen Haltedauer auf dem erworbenen Lastenrad oder Anhänger gut sichtbar der Aufkleber „#moinzukunft“ anzubringen. Im Falle eines Diebstahls ist der  IFB Hamburg gegenüber der zur Anzeige gebrachte Diebstahl nachzuweisen.  Andernfalls muss der erhaltene Zuschuss zurückgeführt werden.

Wie sind die Förderkonditionen? 

Die Förderung wird in Form einer Anteilsfinanzierung als einmaliger nicht rückzahlbarer Zuschuss zur Projektförderung gewährt.
Der Zuschuss beträgt 33 % der förderfähigen Kosten gem. Kostenvoranschlag bis zu folgenden Höchstbeträgen:

a) 500,- € bei Lastenrädern,

b) 2.000,- € bei e-Lastenrädern,

c) 500,- € bei Fahrradanhängern.

Der Förderbetrag für die Beschaffung eines Lastenrades erhöht sich um 500,- €, wenn der Antragsteller/ die Antragstellerin nachweist, dass er/ sie in den letzten sechs Monaten ein mit Benzin oder Dieselkraftstoff betriebenes Fahrzeug vewertet / abgewrackt hat („Abwrackbonus“). Dies gilt für die Fahrzeuge der EG-Fahrzeugklassen M1 / N1/ L1e – L7e.
Die Zahl der Förderanträge pro Antragsteller und Jahr wird für die unter 3. genannten Fördergegenstände wie folgt beschränkt:

1. Privatpersonen: max. 1 Antrag / Jahr je Haushalt

2. Vereine und Wohnungseigentümergemeinschaften: max. 3 Anträge/ Jahr (max. 3 Räder / Anhänger pro Jahr)

3. Unternehmen, Selbständige oder sonstige gewerblich handelnde Personen: max. 10 Anträge pro Jahr (max. 10 Räder / Anhänger pro Jahr).

Grundlage für die Bemessung der maximalen Förderhöhe sind die voraussichtlichen Beschaffungskosten gem. Kostenvoranschlag. Dabei sind bei Antragstellern, die vorsteuerabzugsberechtigt sind, grundsätzlich Nettobeträge anzusetzen. 

Weitere Informationen unter www.ifbhh.de